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DVB-T2 bietet schon in vielen Regionen hochauflösendes Überallfernsehen

Beinahe unbemerkt startete Anfang Juni der neue Übertragungsstandard DVB-T2 in einigen Großräumen, bevor die endgültige Umstellung dann im März 2017 erfolgt. Derzeit sind es lediglich sechs Fernsehkanäle, die die neue HD-Bildqualität nutzen. Deshalb können Sie sich als Fernsehzuschauer noch ein bisschen Zeit bis zur Umrüstung lassen. DVB-T2 verspricht eine neue Dimension der Bildqualität, die wir selbst kaum noch erwarten können.


DVB-T: Bewährte Vorteile ohne Knebelverträge mit dem Kabelnetzbetreiber


Seit seiner Einführung erfreut sich das digitale Überallfernsehen, wie DVB-T auch genannt wird, einer steigenden Beliebtheit. Es verbindet eine hohe Übertragungsqualität mit Wartungsfreiheit und vermeidet insbesondere die teuren Knebelverträge mit den Kabelnetzbetreibern.

Wenn es Ihnen als Eigentümer einer Wohnung oder eines Hauses möglich ist, dann sollten Sie dem Kabelnetzbetreiber die rote Karte zeigen. Am 29. März 2017 wird das bisherige Übertragungsformat DVB-T allerdings eingestellt und Sie sollten sich rechtzeitig für das Aufrüsten entscheiden.

Den bisherigen Flachbildschirm können Sie natürlich weiternutzen, auch wenn er noch keinen DVB-T2 Decoder hat: Dann empfangen Sie das Signal am Besten mit einem neuen DVB-T2 Decoder, der das Signal dann wie gewohnt in den Fernseher bzw. Flachbildschirm einspeist. Der bisherige DVB-T Decoder oder das DVB-T Empfangsteil wird dann nicht mehr benötigt.


Das vollständige Leistungsangebot von DVB-T2 ist ab 29. März 2017 verfügbar


DVB-T2

Quelle: http://www.dvb-t2hd.de/


 

Ab diesem Zeitpunkt wird ein erstaunlich großes Sonderangebot über DVB-T2 übertragen. Nur wer noch mehr Kanäle sehen möchte, der kann sich vsl. ab 2018 für ein zusätzliches Entschlüsselungsmodul für ca. 70 Euro im Jahr entscheiden, welches noch mehr HD-Kanäle zu Ihnen nach Hause bringt.

In der Startphase gibt es schon 10 öffentlich-rechtliche Programme bundesweit, wie der offiziellen Planung der Kanalbelegung zu entnehmen ist. ARD, ZDF, Arte und viele mehr sorgen für ein hochwertiges Informations- und Unterhaltungsangebot.

Dazu kommen noch weitere regionale ARD-Sender, weshalb der kostenfreie Empfang bis zu etwa 20 öffentlich-rechtliche Programme beinhalten wird (z.B. KIKA in HD oder auch 1Festival in HD).

 

Die beliebtesten DVB-T2 Receiver

Wermutstropfen bei der Einführung ist allerdings die derzeit geplante Kostenpflichtigkeit der HD-Programme des Privatfernsehens. Ab ca. 2018 werden Pro7 in HD und weitere Kanäle nur mit Entschlüsselung zu sehen sein. Allerdings kehrt dafür auch RTL auf die DVB-T(2) Platform zurück, wie dieser Übersicht entnommen werden kann (https://www.freenet.tv/programme).

Der für dieses umfangreiche Programmangebot gewählte Name Freenet bezieht sich darauf, dass keine Kabelverbindung oder auch kein Internetanschluß notwendig sind und dass das Signal ganz ohne Rückkanal wie die klassischen Funkwellen „über die Luft“ gesendet wird.

Es wird der bestmögliche HD-Standard, das sog. „Full HD“ mit bis zu 1.920 x 1.080 Punkten übertragen.

Unsere Empfehlung: Probezeitraum abwarten und erst dann umstellen


Ganz offen und persönlich gesprochen ist uns das derzeitige Angebot von sechs Fernsehprogrammen etwas zu wenig. Es dient wohl eher dem Ausprobieren und Feinschleifen der neuen Technik, die dann erst nächstes Jahr mit voller Power und Leistungskraft allen zur Verfügung stehen wird.

Deshalb empfehlen wir die Umstellung erst kurz vor dem endgültigen Umstellungstermin.

Zumal dann auch klar sein wird, welche Programme kostenlos zu empfangen sind und welche die zusätzliche Entschlüsselung benötigen. Wenn Sie sich ein paar Jahre zurückerinnern gab es eine sehr lange dauernde Diskussion, ob beispielsweise RTL überhaupt auf DVB-T senden soll. Und ob der Verlust an Reichweite bzw. Zusehern in Kauf genommen werden darf. Das renommierte Portal chip.de empfahl damals eine teilweise Nutzung von DVB-T und zusätzlich Streaming-Angebote zu nutzen (http://praxistipps.chip.de/kein-rtl-mehr-ueber-dvb-t-alternativen-zum-antennen-empfang_8052).

Ab nächstes Jahr wird das Programmangebot größer und jeder sollte für sich selber bewerten welche und wie viele der neuen, faszinierenden Angebote er nutzen möchte.





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Kommentare

theluke16 28. September 2016 um 14:57

Ich frage mich, woher die Aussage kommt, dass der Name „Freenet TV“ von der nicht nötigen Kabel-, oder Internetanbindung sowie dem unnötigen Rückkanal kommt.

Der Name Freenet TV kommt vom Bereitsteller bzw. Inhaber dieses DVB-T2-Angebots: Die Freenet AG möchte neben dem Mobilfunkgeschäft ein weiteres Geschäftsfeld erschließen und kaufte sich in das TV-Geschäft ein. Daher der Name.

Es ist übrigens auch meine Meinung, dass die Privatanbieter damit kurz vor dem Ziel sind, sich Ihr HD-Angebot nicht nur durch Werbeeinnahmen sondern auch durch Abo-Gebühren finanzieren zu lassen. DVB-T(1) endet in 2017. Damit werden nun für jeden Kunden für die privaten HD-Sender Gebühren fällig. 70 Euro im Jahr sind auch nicht wenig, da ist die kombi Sat-Analge und HD+ doch auf Dauer (ein wenig) günstiger. Vom deutlich größeren Programmangebot mal gar nicht gesprochen…

Ich gehe davon aus, dass DVB-T2 keinen großen Erfolg haben wird. Streaming wir hier sicherlich die bessere Alternative sein.


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